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Fotos verkaufen

Jeder, der sich etwas länger mit der Fotografie beschäftigt, wird folgendes Problem kennen. Man fängt erstmal mit einer Einsteigerkamera an und probiert alles mögliche aus. Hat man dann "Blut geleckt" und will das ganze intensiver betreiben, stöß man schnell an die Grenzen der Einstiegslösung. Die Ansprüche an die technische Ausrüstung wachsen. Gute Kameras, sinnvolles Zubehör und vor allem gute Objektive kosten recht viel Geld und es gibt immer wieder etwas Neues, das ein unwiderstehliches "Haben-will" Gefühl auslöst. ;-)

Um die anfallenden Kosten abzufangen, fing ich Ende 2009 an, meine Fotos bei verschiedenen Bildagenturen anzubieten. Das ermöglicht es mir, dieses Hobby relativ kostenneutral zu gestalten. Einen Überblick und meine Erfahrungen mit diesen Agenturen seht ihr hier. Die Sortierung habe ich nach den Umsätzen dort vorgenommen.

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1. Fotolia

Fotolia gehört zu den größten Microstockagenturen der Welt und ist besonders auf dem deutschsprachigen Markt sehr erfolgreich. Nach dem Anmelden kann an sofort loslegen seine Bilder hochzuladen. Deshalb und weil man dort sehr gut nachvollziehen kann, was in der Welt der Stockfotografie so geht (oder auch nicht), ist es meine erste Empfehlung für Neueinsteiger.

Update: Ende 2014 kaufte die Software-Firma Adobe Fotolia auf. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Bildanbieter, bis jetzt überwiegen aber die positiven. Insgesamt geht der Trend zu einer Verlagerung der Aktivitäten von Fotolia zu Adobe Stock. Neue Anbieter können auch nur noch auf Adobe Stock Bilder hochladen.

Meine Bilder dort...

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2. Shutterstock

Shutterstock gehört ebenfalls zu den größten Microstockagenturen der Welt. Dort werden Bilder fast ausschließlich über das Abo-System verkauft. Das heißt, die Bildeinkäufer bezahlen einen festen Betrag und dürfen dann eine festgelegte Anzahl an Bildern in einem festgelegten Zeitraum herunterladen. Der anfängliche Erlös für den Bildeinsteller von 0,25 USD pro verkauften Bild klingt erst einmal äußerst unattraktiv, durch die Masse der dort verkauften Bilder lohnt es sich aber trotzdem, dort Bilder anzubieten. Zuerst muß man sich dort allerdings mit 10 Bildern bewerben. Werden mindestens 7 davon angenommen, kann man loslegen. Wenn nicht, kann man nach einer 30-tägigen Sperrfrist einen neuen Anlauf nehmen...

Update: Inzwischen ist Bewerbungsprozess entschärft worden, nur noch eins von 10 Bildern muß akzeptiert werden.

Meine Bilder dort...

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3. FineArtPrint

FineArtPrint ist keine Fotoagentur im eigentlichen Sinne, sondern verkauft Poster, Leinwände, Fototapeten, Grußkarten und sonstige Drucksachen. Fotografen, Maler oder sonstige Bildkünstler können dort ihre Kunstwerke hochladen. Nach einer 7-tägigen anonymen Bewertungsphase entscheidet die Redaktion, ob die Bilder im Shop zum Verkauf angeboten werden. Auf die verkauften Produkte erhält man 15% Provision. Das erscheint wenig, ist aber in Ordnung, wenn man bedenkt, das keine Nutzungsrechte, sondern nur eine einmalige Printlizenz verkauft wird. Klassische Stockfotos sind hier nicht so sehr gefragt, sondern Bilder, die man sich an die Wand hängen würde...

Meine Bilder dort...

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4. Posterlounge

Posterlounge ist wie FineArtPrint eher ein Print-on-Demand Shop. Sie verkaufen Poster und Leinwände auf ihrer eigenen Plattform, aber auch z.B. über Ebay und Amazon. Und das recht erfolgreich, bei mir hat es innerhalb nur eines Jahres für eine Platzierung unter die Top 5 gereicht. Alle Achtung...

Meine Bilder dort...

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5. iStockPhoto

iStockphoto ist sozusagen der Urvater aller Microstockagenturen. Bevor man dort starten kann, heißt es erst einmal an einer Art Quiz teilzunehmen und Fragen zu beantworten. Dann muß man 3 Bilder als Bewerbung einreichen. Werden diese als tauglich befunden, kann es losgehen. Das Hochladen der Bilder ist dort recht umständlich und auf ein wöchentliches Limit begrenzt. Und iStockphoto ist leider der Vorreiter der Branche, wenn es darum geht, die Fotografenanteile zu senken. Da die Verkaufszahlen aber stimmen, lohnt es sich nach meiner Meinung aber trotzdem. Den Upload deutlich erleichtern kann man sich mit Deep Meta...

Meine Bilder dort...

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6. Panthermedia

Panthermedia war für mich die erste Agentur, bei der ich meine Bilder hochgeladen habe und ist immer noch die für mich erfolgreichste deutsche Stockagentur. Es gibt dort auch eine Fotocommunity, wo über Bilder diskutiert werden kann...

Meine Bilder dort...

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7. OhMyPrints

Ein weiterer empfehlenswerter Print-on-Demand Anbieter ist OhMyPrints aus den Niederlanden. Sehr einfaches Einstellen der Bilder, regelmäßige Verkäufe, ich bin zufrieden.

Meine Bilder dort...

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8. Zoonar

Zoonar ist eine Hamburger Fotoagentur mit sehr fairen Konditionen für Fotografen. Die Verkaufspreise können in drei Stufen selbst gewählt werden.

Meine Bilder dort...

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9. Pitopia

Ebenfalls aus deutschen Landen ist die sympathische Fotoagentur Pitopia. Man sollte dort nur aufpassen, die wichtigsten Schlagworte an vorderer Stelle zu stellen, um sich Nacharbeit zu ersparen.

Meine Bilder dort...

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10. ShotShop

Im Shotshop schießt man nicht etwa wild um sich, sondern es ist eine interessante deutsche Fotoagentur. Das Einspielen der Bilder dort ist elegant gelöst und macht wenig Arbeit.

Meine Bilder dort...

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11. Calvendo

Eine interessante Geschichte ist der Verlag Calvendo. Dort kann man mit seinen Bildern Kalender, Posterbücher und Terminplaner erstellen. Diese werden dann von Calvendo mit einer ISBN-Nummer versehen und im Print on Demand Verfahren im Buchhandel, auch international, vertrieben. Partner sind unter anderem Thalia, Buch24 und Amazon.

Meine Calvendo-Produkte bei Amazon...

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12. Artgalerie-Bildershop

Ein für mich neuer, erfolgversprechender Print-on-Demand Anbieter ist Artgalerie-Bildershop. Der Anfang ist vielversprechend!

Meine Bilder dort...